smartOPTIMO ist zertifizierter CLS-Dienstleister

Bild von zwei Kollegen, die am Schreibtisch vor drei Bildschirmen sitzen.

Durch den Ausbau der intelligenten Messsysteme (iMSys) und das Steuern & Schalten mittels CLS erweitern sich die zukünftigen Aufgaben des Messstellenbetreibers. Das Stadtwerke-Netzwerk smartOPTIMO hat mit der entsprechenden Zertifizierung einen nächsten wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu Schalthandlungen über intelligente Messsysteme erreicht.

Der Gesetzgeber zieht das Tempo an: Sowohl der Entwurf des GNDEW (Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende) als auch das Eckpunkte-Papier der BNetzA zu Steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zeigen in die gleiche Richtung: Smarte Netze, die auf Basis der Schlüsseltechnologie ‚Smart Metering‘ gesteuert werden. Die Verbände (VKU) und (BDEW) begrüßen diese Vorschläge der BNetzA. Wesentliche Aufgaben für die Marktrollen Lieferant, Netzbetreiber und Messstellenbetreiber sollen dadurch erweitert respektive konkretisiert werden. So nimmt die Bedeutung der CLS-Schnittstelle (Controllable Local System) am Smart Meter Gateway (SMGW) immer weiter zu. Intelligente Messsysteme werden zukünftig die zentrale Infrastruktur für Schalthandlungen, Tarifierung und weitere Mehrwertdienste im Stromnetz darstellen.

Um iMSys als Schlüsseltechnologie der Energiewende schneller einsetzen zu können, sollen die Ausbauziele durch das GNDEW auch gleich mit verschärft werden. Stadtwerke stehen somit vor den Herausforderungen einer Aufgabenerweiterung (u.a. CLS) und sportlichen Ausbauzielen.

Die CLS-Schnittstelle dient der Abwicklung aller Aktivitäten des aktiven externen Marktteilnehmers (aEMT). Zur Herstellung des Kommunikationskanals zwischen aEMT und dem SMGW sowie weiteren dahinter liegenden Geräten an der CLS-Schnittstelle wird ein aEMT-System benötigt. Dieses muss wie das GWA-System vom Messstellenbetreiber betrieben werden. Für ein vollständiges Dienstleistungsangebot im Messstellenbetrieb baut smartOPTIMO aktuell ein entsprechendes System („smartEMT“) auf, um dieses seinen Kunden als SaaS-Lösung (Software as a Service) zur Verfügung zu stellen.  

Die Grundlage hierfür wurde im Januar 2023 geschaffen: smartOPTIMO ist seitdem als Dienstleister im Bereich CLS/aEMT zertifiziert. „Die erfolgte Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Projektes. Wir freuen uns, dass wir hierdurch unseren Kunden und Partnern zukünftig ein aEMT-System zur Verfügung stellen können, welches keine eigene Zertifizierung durch ein Stadtwerk für die PKI-Teilnahme (Public Key Infrastruktur) mehr voraussetzt.“, so smartOPTIMO-Geschäftsführer Dr. Fritz Wengeler.

Bei den Stadtwerken ist die Wichtigkeit des Themas bereits erkannt worden und zahlreiche Partner haben smartOPTIMO mit der CLS-Realisierung beauftragt.

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